Kloster St. Ludwig
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In den Jahren des Bismarckschen Kulturkampfes zwischen 1872 und 1887 emigrierten deutsche Orden nach Belgien und in die Niederlande, so auch Franziskaner der Sächsischen Ordensprovinz. Verschiedene Niederlassungen bei Sittard, Geleen und Lüttich wurden nach und nach wieder aufgegeben.



Auch nach dem Auslaufen der Kulturkampfgesetze 1887 wollte die deutsche Ordensprovinz der Franziskaner möglicherweise aus Vorsicht an einer Auslandsniederlassung im katholischen Limburg festhalten und erwarb am Beginn des 20. Jahrhunderts von Julius Graf von Schaesberg Thannheim das 158 Hektar große grenznahe Areal in Vlodrop. Nach nur vierjähriger Bauzeit konnte 1909 die auf Betreiben des Franziskaner-Paters Wenceslaus Straussfeld gegründete Kollegschule 1909 ihren Betrieb aufnehmen und, abgesehen von einer kriegsbedingten Unterbrechung, bis 1979 fortführen. Das Lehrangebot richtete sich in erster Linie an männliche Schüler aus Deutschland; in den Jahren vor und nach dem Zweiten Weltkrieg war das Kolleg als Deutsche Schule im Ausland von den deutschen Schulbehörden anerkannt und von durchschnittlich 200 Schülern frequentiert. Insgesamt besuchten 1909-1940 und 1951-1977 etwa 3007 Schüler die Schule.

Foto: Petra Abbing

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